Technologie2014/01/16

Was muss bei der Planung einer intelligenten Anlage beachtet werden?

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Wenn man schon die Entscheidung getroffen hat, ein intelligentes Haus zu bauen, wird man vor eine nicht kleine Herausforderung gestellt: Wie soll die Elektroinstallation geplant werden, damit sie ihre Aufgabe gut erfüllt? Es ist unmöglich, in einem so kurzen Beitrag alle Fragen hinsichtlich der Planung von Elektroinstallationen für intelligente Hauslösungen abzuhandeln, nichtsdestotrotz versuchen wir, Ihnen ein paar Tipps zu geben, die Ihnen helfen sollen, mit dem Elektroplaner zu sprechen und richtige Entscheidungen zu treffen.

Installationsarchitektur

Die wichtigste Frage, die dabei beantwortet werden muss, lautet: Für welche der verfügbaren intelligenten Hausanlagen soll ich mich entscheiden? Das ist eine der wichtigsten Entscheidungen beim Hausbau, denn davon hängt das künftige System ab.

Im Angebot befinden sich diverse Gebäudeautomationssysteme, die unterschiedliche Architekturen brauchen. Die meisten Systeme arbeiten mit Installationen, die mit einer zentralen Schaltschrank ausgestattet sind, in dem sämtliche Kabel von Schaltern, Leuchten, Steckdosen und sonstigen Verbrauchern zusammenlaufen.

Eine Installation, deren Kreise in einen Schaltschrank münden, bietet die meisten Auswahlmöglichkeiten.

Solche Architektur soll nicht mit Systemen verwechselt werden, die auf der Basis einer Zentrale arbeiten, denn dabei geht es darum, Kabel in einen Schaltschrank zu führen, in dem Geräte installiert werden, die im verteilten System funktionieren; insofern ist das keine Zentrale.

Dass die meisten Module im Hauptschaltschrank untergebracht sind, hat viele Vorteile. Der größte Vorteil ist, dass man unter zahlreichen intelligenten Haussystemen, die nach unterschiedlichen Standards funktionieren, wählen kann. Auch wenn man in der Bauphase noch nicht weiß, welches System in Zukunft installiert wird, hat man die Möglichkeit, auch später, wenn es soweit ist, eine richtige Entscheidung zu treffen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Installation auch ohne Gebäudeautomatik betriebsfähig ist, sodass deren Komponenten nachträglich montiert werden können.

Ein nicht unwichtiger Aspekt ist, dass Gebäudeautomationsmodule für die Schaltschrankmontage in der Regel etwas günstiger sind, wenn es sich um den Preis pro Ein-/Ausgang handelt, als Funk- oder Unterputzmodule.

Kabel und Schaltschrank

Um jegliche Fehler zu vermeiden, empfiehlt es sich, bereits in der Planungsphase zu überlegen, welche Gebäudeteile an das geplante System angeschlossen werden, damit man die notwendigen Kabel überall dort verlegen kann, wo sie später wirklich gebraucht werden. Jeder Hausbesitzer weiß, dass es besser ist, zu viel und nicht zu wenig Kabel zur Verfügung zu haben. Auch wenn Sie keine Rollladensteuerung vorsehen, ist es empfehlenswert, entsprechende Leitungen zu verlegen, um in Zukunft keine belastenden Bauarbeiten im fertiggestellten Gebäude unternehmen zu müssen.

Kabel sollte man überall dort verlegen, wo sie später gebraucht werden können.

Oft wird nach dem Kabeldurchmesser für intelligente Haussysteme gefragt. Im Falle von 230-Volt-Kreisen dürfte die Sache klar sein: Der Durchmesser muss den einschlägigen Normen entsprechen. Bei Schaltern und Meldern kommt es auf die Spannung im jeweiligen Schalterkreis an. Für GRENTON reichen Niedrigspannungskabel (z. B. wie bei einer Gegensprechanlage: YTDY 4x0.5) aus, was die Installationskosten wesentlich reduziert.

Wenn man sich für eine Anlage mit Schaltschrank entscheidet, muss man vor allem deren Abmessungen entsprechend einplanen (Raum für Module ist nie genug), insbesondere die Tiefe, weil manche Module in nicht genug tiefe Schaltschränke nicht passen. Nicht weniger wichtig ist der Montageort des Schaltschranks. Ein geeigneter Ort soll die Länge der zu verlegenden Kabel nicht unnötig maximieren.

Ein separates Problem ist die Zuführung der Kabel bis an die Module des intelligenten Haussystems, die außerhalb des Schaltschranks installiert werden. Als gute Lösung hierfür bietet sich das UTP-Kabel (Kabel mit verdrillten Adernpaaren) an, das neben den Modulen des intelligenten Haussystems auch andere Netze verkabeln, etwa das Ethernet, das von Fernsehern oder Heimkino-Systemen verwendet wird

Installationsdosen

Sollen die Module des intelligenten Haussystems in Unterputzdosen montiert werden, ist sicherzustellen, dass die Installationsdosen groß genug sind, um sowohl Module als auch Kabel darin unterzubringen. Unserer Meinung nach sind verlängerte Installationsdosen mit einem Durchmesser von 70mm bis 80mm die beste Lösung. Solche Dosen sind zwar etwas teurer, aber können sich in Zukunft als sehr nützlich erweisen. Auch wenn manche Hersteller geringe Maße ihrer Module preisen, lohnt es sich größere Installationsdosen zu verwenden, um die Montage dieser Module zu erleichtern.

Kosten

In den meisten Gebäuden ist die Installation mit zentraler Schaltschrank nur scheinbar teurer als eine übliche Elektroanlage. Das resultiert daraus, dass die Schalter mit preisgünstigen Niedrigspannungskabeln mit kleinen Durchmessern angeschlossen werden können, weil die darüber fließenden Ströme klein sind, was auch kostenreduzierend wirkt.